Wenn Sie durch die Biennale des @whitneymuseum schlendern, werden Sie alle Formen von Materialien und Medien im Dialog sehen. Künstler wurden aus der ganzen Welt ausgewählt, um darzustellen, was "Amerikanische Kunst" heute bedeutet. Die Kuratoren stellten eine herausfordernde Frage: Wird Amerikanische Kunst in der geografischen Nähe zu Amerika geboren? Oder ist Amerikanische Kunst ein Ideal, das über einen konzeptionellen Rahmen fernab zugänglich ist? Das heißt, eine Region, die durch amerikanischen Kolonialismus, Konflikte und geopolitisches Trauma betroffen ist. Das Werk, das mich berührt hat, war "Sanhattan" von Ignacio Gatica. Die großen Bilder wirken wie Fenster zu anderen Stadtlandschaften und verwandeln den Raum in eine konstruierte urbane Sichtplattform, durch die man sich bewegt, als würde man durch ein unvollendetes Gebäude gehen. Auf der Rückseite waren Geschichten in Metall gedruckt, die davon sprachen, wie wir die Stadtarbeiter, wie die Müllabfuhrarbeiter, anerkennen und ehren müssen, insbesondere da sie die harte und stille Arbeit leisten, die eine Stadt benötigt, um weiterhin zu funktionieren, bei Regen oder Sonnenschein, Tag und Nacht. Es öffnete mir die Augen mit tiefer Dankbarkeit für die unsichtbaren Kräfte, die die Stadt reinigen, während wir arbeiten und schlafen. Diese Ausstellung hat mich motiviert, weiterzumachen und mehr Kunst zu schaffen, damit ich eines Tages in die Diskussion darüber einbezogen werden kann, was es bedeutet, Amerikanische Kunst zu schaffen. Was bedeutet das für mich? Nun, Moments of the Unknown ist ein Zeugnis für diese Idee. Eine Reise durch alle 50 Bundesstaaten, freundliche Menschen mit unzähligen Geschichten zu treffen und die schöne Natur zu sehen, die dieses Land reich an Grün macht. Und gleichzeitig diese Werte über den Globus zu bringen, um andere Kulturen kennenlernen zu wollen und offen für neue Erfahrungen zu sein. Persönlich denke ich, dass Amerikanische Kunst heute eine Gelegenheit symbolisiert, eine Brücke zwischen Tradition und Integration. Wir haben die Werkzeuge. Es geht darum, miteinander zu verbinden, die Vergangenheit mit der Gegenwart und der Zukunft zu verknüpfen.