Die Marktreaktion auf den Iran-Krieg ist bereits in den Rohstoffen sichtbar. Seit dem 28. Februar (Kriegseskalation) zeigen die Daten: • WTI Öl +27% • Brent +18% • Erdgas +6% • Mais +4% In der Zwischenzeit: • Gold −0,6% • Kupfer −2,2% • Silber −6% • Platin −7% Die Erkenntnis ist kontraintuitiv: In echten geopolitischen Krisen bewegen sich zuerst die Energien — nicht das Gold. Warum? Weil Kriege nicht als Finanzkrisen beginnen. Sie beginnen als Krisen in der Lieferkette. Kein Öl → Lkw stoppen. Kein Gas → Fabriken schließen. Schauen Sie sich die europäische Energiekrise 2022 an: Als die Gasversorgung zusammenbrach, waren es nicht die Edelmetalle, die explodierten, sondern die Energie. Zweite Kategorie: Agrarische Rohstoffe Das ist die am meisten übersehene Ecke des Makroinvestierens. Gold hilft, Wohlstand in friedlichen Zeiten zu bewahren. Aber Nahrung bestimmt das Überleben in der Krise. ...