Dies veranschaulicht das allgemeine Problem des Libertarismus: sein Konzept von "Eigentum" ist zu eng. 1. Es privilegiert Dinge, die leicht messbar sind, aber viele kritisch wichtige Dinge sind schwer zu messen. 2. Es versucht, das Gemeinwohl zu beseitigen, aber einige Teile des Gemeinwohls sind unverzichtbar und können niemals privatisiert werden. Kultur und Institutionen gehören zu diesem Set von notwendigerweise kollektiv besessenen Gütern. Wenn man diese Dinge berücksichtigt, funktioniert das Modell, produziert aber Ergebnisse, mit denen die meisten Libertären nicht einverstanden wären. Pinker ist ein Dieb: Er profitiert vom Christentum, schmäht es aber gleichzeitig. Er überweidet das kulturelle Gemeinwohl. Er hat nicht gegen eine bestimmte Person, sondern gegen ein Kollektiv agiert. Ich sage das als Nicht-Christ. Im Laufe der Zeit habe ich die Ansicht vertreten, dass Atheismus nur ein Phänomen der Elite sein sollte, wie es in der Geschichte die Norm war, weil das Christentum für riesige Teile der Menschen und für die Gesellschaft als Ganzes tragend ist. Shultz hat enorm viel getan, um unsere Kultur und unsere politischen Institutionen zu degradieren, und flieht dann vor den Konsequenzen. Er ist ebenfalls ein Dieb. Diese erweiterte Sicht auf Eigentumsrechte ist sowohl genauer als auch funktionaler, aber die Idee, Menschen daran zu hindern, das Gemeinwohl auszubeuten, lässt viele klassische Liberale und Libertäre sich unwohl fühlen, sodass das Plündern weitergeht.