Was mir wirklich ins Auge fällt, wenn ich das sehe, ist etwas, das die meisten Menschen vielleicht übersehen… nur dieses kleine Detail sagt viel darüber aus, wie sehr Tesla tatsächlich über die Zukunft des Transports nachdenkt. Im Innenraum des Cybercabs ist Braille direkt in die Bedienelemente integriert. Der Not-Aus-Knopf an der Deckenplatte hat erhabene Braille-Buchstaben direkt unter dem roten „STOP“- und Gefahrensymbol. Übrigens haben auch die Türöffnungsknöpfe taktile Markierungen mit der Aufschrift „ÖFFNEN“. Das bedeutet, dass jemand, der blind oder sehbehindert ist, die Cybercabs völlig eigenständig ohne Hilfe nutzen kann. Wenn der Passagier den Not-Aus-Knopf drückt, wird das Auto sicher anhalten und die Warnblinker aktivieren. Für viele ist das eine einfache Funktion, aber für mich zeigt es die Art von Denken, die in das Design des Tesla Cybercab eingeflossen ist. Und für mich sagt das viel aus. Wenn die meisten Unternehmen über die Lösung von Autonomie sprechen, konzentrieren sie sich normalerweise auf Technologie, Geschwindigkeit oder Gewinne. Tesla geht einen Schritt weiter und denkt über den Zugang nach. Sie bauen ein System, bei dem der Transport nicht davon abhängt, ob jemand sehen, fahren oder sogar ein traditionelles Fahrzeug bedienen kann. Sie wollen, dass dies für alle verfügbar ist. Denk einen Moment darüber nach. Seit Jahrzehnten sind blinde Menschen darauf angewiesen, dass jemand anders sie herumfährt, sei es ein Familienmitglied, ein Freund, der öffentliche Nahverkehr oder teure Fahrdienste. Mit dem Tesla Cybercab beginnt diese Barriere zu verschwinden. Eine blinde Person könnte einfach das Auto rufen, einsteigen, bei Bedarf einen mit Braille beschrifteten Knopf drücken und zu ihrem gewünschten Ziel fahren. Keine Abhängigkeit von jemand anderem. Nur pure Freiheit. Für mich sind es die kleinen Details, mehr als die auffälligen, wie ein paar erhabene Punkte auf einem Knopf, die leise zeigen, wie viel Gedanken in den Bau von etwas für alle geflossen sind. Das Tesla-Team rockt.